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Die Werke von Jürgen Görg werden oft als sinnlich und erotisch beschrieben. Die formale Ausführung der Arbeiten des international anerkannten Künstlers zeigt wie fließende Konturen körperliche Schwingungen aufgreifen und verfolgen. Die freie Zeichenspur, die leichte Strichführung machen seine Bilder, meist in zarten Pastelltönen gehalten, zu modernen Interpretationen einer klassischen Tradition. Görg vermittelt seinen Figuren Kraft und Grazie, indem er in erster Linie den weiblichen Körper als Motiv bevorzugt. Einzelne Figuren und Gruppen sind in der Harmonie der Bewegung und der Intensität des Augenblicks festgehalten. In seiner seit rund 30 Jahren andauernden künstlerischen Tätigkeit hat Görg weltweite Anerkennung gefunden.






Biografische Daten |
|
1951 |
In Dernbach /Westerwald geboren |
1970 |
Abitur |
1972 |
Studium der Germanistik und Geographie |
1973 |
Studium der Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz |
1978 |
Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler Rheinland-Pfalz und Beginn der freien künstlerischen Tätigkeit |
1979–1985 |
Aufbau und Betrieb der experimentellen Galerie Görg in Mainz |
1980 |
Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz für Malerei |
1982 |
Bezug eines Ateliers in Zürich und Herstellung erster Steinlithographien |
1984 |
Einrichtung eines Ateliers in Boppard/Rhein |
1985 |
Erste Publikationen und zahlreiche Mappenwerke mit vorwiegend musikalischen Themen erscheinen |
1986 |
Beginn der Ausstellungstätigkeit auf internationalen Kunstmessen und internationale Einzelausstellungen |
1983–1995 |
Aufbau und Organisation der Galerie Görg in Koblenz |
1990 |
Entstehung der ersten seriellen Skulptur |
1994 |
Einrichtung eines Ateliers in New York |
2004 |
Einrichtung eines Ateliers in Ste Foy La Grande, France |
2005 |
Umzug nach Dublin, Ireland |
2004–2010 |
Ausbau des Chateau Richelieu in Frankreich |
1991–2011 |
Intensive Ausstellungstätigkeit in verschiedenen Ländern und damit verbundene Reisen in die USA, Japan, Indien und Europa |
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