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Bruno Müller-Linow zählt zu den bedeutendsten Künstlern der »Verschollenen Generation«, für die heute der Begriff »Expressiver Realismus« gebräuchlich geworden ist.



Biografische Daten |
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1909 |
geb. in Pasewalk (Pommern), |
1912–1934 |
Wohnsitz Berlin, Studium Staatliche Kunstschule. Wichtige Lehrer und Förderer: Willy Jaeckel und Leo von König. Die Ver-bindungen zu beiden hielten lebenslang. Teilnahme an Ausstellungen der Berliner Sezession. Ankäufe von Bildern durch Max Liebermann für den preußischen Staat und Ludwig Justi für die Nationalgalerie. |
1936 |
Dozent in Lauenburg, wo er Karl Schmidt-Rottluff kennenlernte und mit ihm am Labasee malte. Von Schmidt-Rottluff war er künstlerisch tief beeindruckt und ihn verband eine lebenslange Freundschaft mit ihm. |
1940 |
Ausstellung in Danzig mit Mitgliedern der Berliner Sezession, u.a. Kamecke, Jaeckel, Hegenbarth |
1941 |
Soldat |
1942 |
Stipendium an der Deutschen Akademie in der Villa Massimo in Rom |
1945 |
Verlust des Ateliers in Lauenburg, Flucht der Familie |
1945–1955 |
Neben der Lehrtätigkeit an der Werkkunstschule Braunschweig zahlreiche Ausstellungen. Zusammenarbeit mit Sohns, Schiffers, Edzard |
1950 |
Mitglied der Münchner Sezession |
1955–1956 |
Direktor der Werkkunstschule Trier |
1956 |
Lehrstuhl als Professor für Zeichnen, Malen und Grafik an der Technischen Hochschule in Darmstadt, wo er über seine Emeritierung (1975) hinaus bis 1988 lebte. Die letzten Lebensjahre verbrachte er, noch im hohen Alter mit ungebrochener Kraft zeichnend und malend, in Hochscheid im Hunsrück, wo er 1997 verstarb. |
Werke in zahlreichen öffentlichen Sammlungen u.a. Stettin, Danzig, Posen, Nürnberg, Braunschweig, Oldenburg, Bremen, Mannheim, Oberhausen, Trier, Bielefeld, Hannover, Michigan (Dankspende des deutschen Volkes), München (Staatsgalerie), Berlin, Darmstadt. |
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